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Wie finanziert sich die Pflege?

In der Summe werden die Pflegekosten von 3 unterschiedlichen Kostenträgern geleistet: der gesetzlichen Pflegeversicherung, dem Bewohner selbst und dem Sozialamt, falls der Bewohner teilweise oder vollständig finanzielle Unterstützung benötigt. 

Was passiert, wenn der Mieter nicht zahlt?

Auch bei Leerstand fließt die Miete! Das ist einer der besonderen Vorteile der Pflegeimmobilie gegenüber anderen Wohnimmobilien. Da die Pflegeversicherung im Sozialgesetzbuch verankert ist, wird die Miete durch den Staat refinanziert, falls der Bewohner seinen Pflegeplatz nicht aus eigenen Mitteln der Pflegeversicherung zuzüglich Rente und ggf. Eigenleistung bezahlen kann.

Gibt es Nachteile am Pflegeheim-Investment?
Was passiert, wenn der Mieter nicht zahlt?

Die Pflegeimmobilie stellt in ihrer Gesamtheit eine einzigartige Kapitalanlage dar, die facettenreiche Vorteile und Erfolgschancen bietet. Mögliche Nachteile können daher nur entstehen, wenn man das einzelne Pflegeheim vorher nicht gründlich in Augenschein nimmt. Besonders achten sollte man beispielsweise auf die Lage, den Betreiber oder die Ausstattung, da diese Kriterien maßgeblich über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Im Abschnitt "Prüfkriterien" sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit alle wichtigen Analysepunkte für Sie zusammengefasst.

Ich bin Gutverdiener - Wird das für meine Rente reichen?

Leider ist auch Gutverdienern kein finanziell sorgenfreier Ruhestand garantiert, denn wer monatlich weniger als 2050€ verdient, ist nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums ebenfalls von Altersarmut bedroht. Der Gang zum Sozialamt bleibt dann den Wenigsten bei Rentenantritt erspart, wenn sie mehr als die Grundsicherung von 688€ monatlich erhalten möchten. Selbst höher Beschäftigte können totz hohen Durchschnittsgehältern als Rente auf nur etwa 43% ihres durchschnittlichen Einkommens hoffen. Die Bedeutung einer privaten Vorsorge wird in Zukunft also immer wichtiger. Erfahren Sie im Abschnitt "Sparpläne im Vergleich" welche Anlageform Ihnen die meisten Vorteile bietet.

Was ist der sog. Pflege-Tüv und kann er mir bei der Auswahl helfen?

Seit 2010 werden jährlich die Leistungen und Qualitätsmerkmale von Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft. Dieser ist dazu verpflichtet, die Ergebnisse anschließend zu veröffentlichen, was Versicherten als gegenwärte Gesamtnote des Pflegeheims dient. Für einen Ersteindruck ist dies sicher hilfreich, es bleibt aber fraglich, ob man sich auf die Vollständigkeit der Angaben verlassen kann. Generell gilt: Verschaffen Sie sich Ihren eigenen Gesamteindruck - besuchen Sie das Heim und sprechen Sie mit Bewohnern und deren Angehörigen.

Welche Arten von Pflegeeinrichtungen gibt es & welche ist am lukrativsten?

Grundsätzliche unterscheidet man zwischen förderungswürdigen und nicht-förderungswürdigen Sozial-immobilien. Die Art der Einrichtung ist dabei entscheidend: Psychiatrische Einrichtungen, Behinderten-heime, Hospize und Stationäre Pflegeheime gelten als förderungswürdig im Rahmen des Sozialgesetz-buches und werden daher vom Staat finanziell unterstützt. Anders ist es bei den Wohnformen Betreutes Wohnen, Seniorenresidenzen, Altersgerechtes Wohnen oder Service-Wohnen, denn diese zählen zu den nicht-förderungswürdigen Sozialimmobilien. Der große Unterschied für Ihre Investition ist die Mietsicher-heit, denn die ist nur bei förderungswürdigen Sozialimmobilien gewährleistet - die Mieten in nicht-förderungswürdigen Wohnformen werden zu 100% vom Bewohner getragen und unterliegen daher einem größeren Ausfallrisiko.